| Bei der Planung und dem Bau von Treppenanlagen ist künftig die DIN 18040-1 zu beachten. Diese neue Norm ersetzt die bisherige DIN 18024-2. Die neue DIN 18040-1 kann bereits als Planungsgrundlage zum Bau von barrierefreien Zugängen in öffentliche Gebäude vereinbart werden.
Die Praxis zeigte in der Vergangenheit: Eine nachträglich aufgebrachte Stufenmarkierung durch Signalfarben oder Lacke ist nie dauerhaft und muss regelmäßig erneuert werden. Hierdurch entstehen immer wieder Folgekosten.
Hinzu kommt, dass das nachträgliche Aufbringen einer Stufenkantenmarkierung durch fremde oder zusätzlicher Materialien auf einer sonst sicheren Stufe, die Trittsicherheit (R-Werte nach DIN 51130 ) und den Gleitwiderstand (USRV) SRT-Wert deutlich verändert und somit schon alleine eine solche mangelhafte Markierung zu Unfällen auf Treppen führen kann.
Die zweite und sehr häufige Unfallursache sind falsch platzierte Markierung.
Nachträglich aufgebrachte Markierungsstreifen sind immer von der Stufenkante nach hinten versetzt und erwecken somit einen falschen Eindruck von der Stufenlänge. Von vorne bzw. beim begehen der Treppe von unten, sind sie ebenfalls nicht sofort deutlich erkennbar.
Hier die negativen Beispiele aus der Praxis:
 
In einer umfangreichen Untersuchungsreihe konnte Herr Dietmar Böhringer (Beauftragter für blinden- und sehbehindertengerechtes Planen und Bauen des Verbandes der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen und -pädagoginnen) außerdem nachweisen, dass die Mehrheit der sehbehinderten und nichtbehinderten Fußgänger eine Markierung sämtlicher Treppenstufenkanten (gegenüber einer Markierung von nur unterster und oberster Stufe) als einen spürbaren Sicherheitsgewinn betrachten würden.
Seit es in Deutschland das Gleichstellungsgesetz für Behinderte gibt, muss für jedes öffentliche Gebäude ein barrierefreier Zugang (ohne fremde Hilfe) möglich sein.
Es ist jedoch nicht immer möglich eine Freifläche oder ein öffentliches Gebäude nur über Rampen zu erschließen und auf Stufen zu verzichten.
Um die Unfälle auf öffentlichen Treppen, zu vermeiden oder wenigstens auf ein Minimum zu reduzieren, wurden von Rinn alle bisher angebotenen und am Markt üblichen Stufenmarkierungen untersucht und verglichen.
Die Rinn Bi-Color Stufe mit der eingebauten Stufenmarkierung erfüllt alle Forderungen der Normen und Regelwerke.
Sie hat sich inzwischen in der Praxis sehr bewährt.
Die Rinn Bi-Color Stufen bieten u.a. folgende wesentlichen Vorteile:
 Die Markierung der Rinn Bi-Color Stufe ist jeweils an der Stufenkante angebracht und somit dauerhaft sehr gut wahrzunehmen. Unabhängig davon ob die Treppe von oben oder von unten belaufen wird.
 Die Markierung der Rinn Bi-Color Stufe hebt sich deutlich und mit dem ansprechenden Leuchtdichtekontrast (K > 0,7) von dem jeweils dunklen oder auf Wunsch hellen Stufenkörper ab.
 Die Markierung der Rinn Bi-Color Stufe bietet die gleiche Trittsicherheit wie der Stufenkörper. (SRT- Wert und R - Wert Messungen liegen als Prüfzeugniss vor.)
Die Rinn Bi-Color Stufenmarkierung gemäß DB-RIL 813.0202 entspricht u.a. der Empfehlung COST 335.
Die Rinn Bi-Color Stufe kann auf Wunsch auch mit der, in der DIN geforderten Aufkantung für seitliche Stufenenden, gefertigt werden kann.
 Weitere Vorteile, unabhängig von den Normen: Die Stufe kann für Ihr Objekt auch in Sonderfarben hergestellt werden.
Die Rinn Bi-Color Stufe besitzt eine hohe Frost- und Tausalzwiderstandsfähigkeit für den Einsatz in öffentlichen Verkehrsflächen.
Die Rinn Bi-Color Stufe kann auf Wunsch durch Einbauteile und / oder Aussparungen ergänzt werden.
Durch Permalight - Einbauteile entsteht die Bi Color Plus Stufe. Diese leuchten bei Lichtausfall oder plötzlich eintretender Dunkelheit eigenständig nach. Somit entspricht dann die Rinn Bi-Color Plus Stufe den Anforderungen der DIN 67510 sowie der Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit , BGR 216 optische Sicherungsleitsysteme.
Durch den Einsatz von Rinn Bi-Color Stufen vermeiden Sie jährlich Schäden in Millionenhöhe durch das minimieren von Stürzen auf öffentlichen Treppen.
Rinn Bi-Color Stufe in der Praxis:
 
 
 
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Das Thema "Unfallverhütung auf Straßen, Wegen Plätzen im öffentlichen Raum sowie Sicherheit am Arbeitsplatz" hat im Hause Rinn-Beton- und Naturstein in Heuchelheim einen sehr hohen Stellenwert. Seit es in Deutschland das Gleichstellungsgesetz für Behinderte gibt, muss zwar für jedes öffentliche Gebäude ein barrierefreier Zugang möglich sein, es ist jedoch nicht immer möglich ein Gelände oder ein Gebäude ohne Treppenstufen zu erschließen. Die Bi-Color Stufe mit der Stufenmarkierung hat sich inzwischen in der Praxis sehr bewährt.
Die Firma Rinn hat Schutzrechte für Bi-Color und die Bi-Color-Plus Stufen angemeldet.
Rundum-Sorglos-Service
Von der Beratung über die Bemusterung bis zur Logistik. Digitale Services gehören bei Rinn längst zum Alltag: z.B. Ausführungsplanung mit CAD-Technik, Verlege- und Versetzpläne für eine schnelle Bauabwicklung.

Servicerufnummer
Ausführliche Informationen unter der Servicerufnummer 01805 963951 938 (0,14 EUR/ min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom). |