Barrierefreie Erschließung von Kindergärten und SchulenDrucken

Fix rauf und runter in der Kita und der Schule

Kinder mit Behinderung haben Anspruch auf einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zur Schule und zu Kindertagesstätten. Was Architekten/Planer, Schulen und Kitas beim Neubau/Umbau hinsichtlich der Zugänglichkeit beachten sollten.

Inklusion in Kindergärten und an Schulen

Seit 26. März 2009 gilt in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (Behindertenrechtskonvention, BRK). Der Artikel 24 ist dem Thema "Bildung" gewidmet und fordert unter anderem die Sicherstellung, dass "in Übereinstimmung mit dem Ziel der vollständigen Integration (Inklusion) wirksame individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen (...) angeboten werden." Dies fördere die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung.

Das hat konkrete Auswirkungen für planende Architekten, für Entscheidungsträger öffentlicher Einrichtungen aber auch für die zuständigen Kultusministerien der Länder und deren Konferenzen. Mehr dazu lesen Sie auf nullbarriere.de.

Auch gibt es seit einiger Zeit Fördermöglichkeiten für den Ausbau von Kindertageseinrichtungen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Die Gebäude und Räume von Kitas und Schulen müssen maßgeblich über Aufzüge und Rampen erschlossen werden. Aber auch die barrierefreie Gestaltung von Treppenanlagen für Kinder und Schüler mit sensorischen oder motorischen Einschränkungen spielen eine entscheidende Rolle. Im Folgenden werden verschiedene Möglichkeiten zur vertikalen Erschließung aufgezeigt.

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Rampen

Rampen mit einer maximalen Steigung von 6 % zur Überwindung von Zwischenstufen müssen eine nutzbare Breite von mindestens 1,00 m aufweisen. Handläufe und Geländer an Rampen erhöhen die Sicherheit.

Rollstuhl-Rampen und Auffahrhilfen aus Aluminium Rollstuhlrampen und Podeste aus Stahl Modulare Rollstuhlrampen Rampen aus Stein

Personenaufzüge, Senkrechtaufzüge

Im Neubau mit Geschossebenen müssen Aufzüge mindestens dem Typ 2 mit einer Fahrkorbbreite von 110 cm und einer Fahrkorbtiefe von 140 cm nach DIN EN 81-70 entsprechen. Die lichte Zugangsbreite der Schiebetür/Teleskoptür muss mindestens 90 cm betragen. Bei Umbaumaßnahmen kommen auch sog. Behindertenaufzüge/Senkrechtaufzüge zum Einsatz. Sinnvoll ist ein Zugangskontrollsystem. Automatisch verlängerte Türöffnungszeiten und Lichtschranken in ca. 50 cm Höhe erhöhen die Sicherheit.

Personenaufzüge

Thoma Lifter - Mehr Bewegungsfreiheit im eigenen Haus Behindertenaufzug, Homelift

Senkrechtaufzüge

Senkrechtlift bis13m Senkrechtaufzug bis 300kg Tragfähigkeit und 18m Förderhöhe Plattformaufzug mit Schacht bis 18m Förderhöhe Hauslift

Hebebühnen

Hebebühnen sind zum senkrechten Transport von Behinderten in Rollstühlen, Gehbehinderten oder auch Kinderwagen bei geringen Hubhöhen bis ca. 3 m sinnvoll.

Hebebühnen bis 1,00 m Förderhöhe

Hebelifte mit 3m Hubhöhe Bodengleicher Plattformlift ohne seitliche Führung

Hebebühnen bis 3,00 m Förderhöhe

Hebelifte mit Förderhöhen bis 3m und bis 1m Hebebühne - Lift Hebeplattformlift, Hubbühne, Hebebühne Hebelift, Hublift für Rollstuhlfahrer bis 3m Hubhöhe

Treppen, Treppengeländer und Handläufe

Treppen müssen gerade Läufe haben. Zur Vermeidung des Abrutschens an freien seitlichen Stufenenden ist z. B. eine Aufkantung geeignet. Treppen müssen Setzstufen haben. Trittstufen dürfen über die Setzstufen nicht vorkragen. Eine Unterschneidung bis 2 cm ist bei schrägen Setzstufen zulässig.
Treppengeländer sind so auszuführen, dass Kinder nicht hindurchfallen können. Der lichte Abstand zwischen den Stäben in Kinderkrippen darf nicht mehr als 8,9 cm betragen.
Beidseitig durchgängig angeordnete Handläufe auf zwei Höhen mit angepasstem Durchmesser sorgen für sicheren Halt. Die Enden müssen das Hängenbleiben verhindern, ein hinaufklettern darf nicht möglich sein.
Handlauf für die Treppe Handlauf und Geländer für Treppen und Rampen, Gehwege und Brüstungen

Rutschhemmende Treppenbeläge

Bodenbeläge müssen rutschhemmend, sinngemäß mindestens R 9 nach BGR 181 und fest verlegt sein; dies gilt für Eingangsbereich, Flur, Gruppenraum, Pausenraum, Büro und Treppen.

Treppenbeläge aus Edelstahl Antirutsch-Beschichtungen

Rettungsgeräte für den Notfall

Treppenraupen sind für die Evakuierung von Rollstuhlfahrern geeignet. Bei nicht Vorhandensein eines gebauten zweiten Rettungsweges/Rettungstreppe aus Obergeschossen ist ein Rettungsschlauch eine weitere Evakuierungsmöglichkeit.

Treppenraupe für Rollstuhlfahrer Rettungsstühle, Evakuierungsmatratzen Stationärer Rettungsschlauch für mobilitätseingeschränkte Personen

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